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So macht E-Commerce keinen Spaß

So macht E-Commerce keinen Spaß„Ein Präsent für einen Geschäftspartner und etwas Technikspielzeug für mich“. So war mein Plan, als ich vor drei Wochen auf Amazon und eBay Bestellungen aufgab. Mit beiden Plattformen war ich seit Jahren zufrieden, „meine“ Händler hatten gute Kritiken. Doch was folgte war Frust pur.

 

Fall 1) Ware nicht lieferbar

Von einem Fotohändler aus Berlin wollte ich etwas Zubehör für den Fotoapparat erstehen. Eine einfache Aufgabe für den Händler, der sogar das Trusted-Shops-Gütesiegel trägt. Erstaunlich: Nach einer Woche meldet sich Amazon und teilt mir mit, „der Händler habe die Bestellung nicht innerhalb des vereinbarten Zeitraums bestätigt.“ Amazon empfiehlt: „Wenn Sie Fragen haben … setzen Sie sich mit dem Händler in Verbindung.“

 

Fall 2) Falsche Rechnung und zu spät geliefert

Bei einem Warenhaus aus Fulda bestellte ich über die Firma ein Geburtstagsgeschenk. Und natürlich hätte ich das Geschenk gerne pünktlich übergeben wollen. Doch daraus wurde leider nichts, da der Händler die zugesagte Lieferzeit um über eine Woche überzog.
Da passte dann auch der Hinweis des Verkäufers: Er teilte per Mail mit, dass aufgrund einer Systemumstellung bei Amazon passieren könne, dass seine Rechnung an mich nicht ordentlich zugestellt würde. Falls dem so sei, sollte ich einfach eine E-Mail an den Händler schreiben. Auf Nachfrage bekam ich dann zunächst eine falsche, nach weiterem Insistieren eine richtige Rechnung.

 

Fall 3) Zahlungseingang nicht bemerkt

Über eBay wollte ich günstig einen WLAN-Router erstehen – das gute Wetter in Marburg weckte die Lust auf Internet im Garten. Das Gerät wurde ersteigert und noch am selben Tag per Überweisung bezahlt. Zwei Wochen lang geschah nichts. Danach stellte sich heraus, dass der Verkäufer das Geld per Paypal erwartet und nicht von sich aus seine Kontoauszüge überwacht hatte.

 

Gütesiegel und gute Kritiken genügen nicht

Vielleicht war es Pech oder nur Zufall. Dennoch belegen diese drei Fälle, dass E-Commerce nur dann funktioniert, wenn die Händler ihre Prozesse im Griff haben. Eine Bestellung zu verbummeln oder auf eine Systemanpassung nicht zu reagieren, ist inakzeptabel. Für mich als Verbraucher war die Botschaft klar: Wenn ich stressfrei an meine Ware kommen will, muss ich zukünftig noch genauer hinsehen, bei wem ich bestelle. Gütesiegel hin, gute Kritiken her – das allein genügt nicht.

Zu guter Letzt: Wenige Tage vor diesem Newsletter brauchte ich ein weiteres Geschenk, diesmal für meine liebe Ehefrau. Und ich verrate sicher kein Geheimnis, wenn ich sage: Dieses Mal ließ ich mein Geld beim örtlichen Einzelhandel.

 

tripuls hilft

Damit Ihre Kunden das Geld nicht auch im stationären Handel der Konkurrenz lassen, justieren Sie Ihren Webshop besser gleich so, „dass es passt“. Dabei unterstützen wir Sie gerne – sprechen Sie uns an:
www.tripuls.de/kontakt.html

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