vor ein paar Tagen hat eine Praktikantin der Münsterschen Zeitung einen Bericht über einen umgekippten Blumenkübel am örtlichen Altenheim verfasst. Ein Redakteurskollege stellte den Bericht auf Twitter – und kurz darauf lernte die Zeitung die geballte Kraft des Social Web kennen.
Was war passiert? Der geringe Informationswert des Artikels motivierte zahlreiche Menschen dazu, Ironie, Hohn und Spott über der Zeitung zu ergießen. Innerhalb weniger Stunden kamen mehrere 10.000(!) Tweets und ein Bekennervideo auf Youtube zu Stande. Auf dem Höhepunkt der Welle meldeten sich sogar ZDFOnline, die Stadt Frankfurt, Sixt und Stepstone zu Wort.
„Lieber keine Werbung als schlechte Werbung“ pflegt man in der Agenturbranche zu sagen. Das aktuelle Beispiel macht einmal mehr deutlich, dass Unternehmen die Mechanismen in den sozialen Netzwerken verstehen müssen – ob sie wollen oder nicht. Denn eins ist sicher: Buchstäblich jeder, ob Mitarbeiter, Kunde oder Wettbewerber, kann eine solche Welle auslösen.
Eine erkenntnisreiche Lektüre wünschen Ihnen
Andreas Ditze und das TriPuls-eFactory-Team