Digitale Impulse

Führungsimpulse für die Digitalisierung

Digitalisierung – Unternehmen und Führung im Wandel

Leitwölfe als Vorbild und Erfolgsfaktor

Lange wurde sie nicht richtig ernst genommen. Doch dann – zunächst still und leise, dann mit zunehmender Vehemenz und Nachdruck – hat sie es unter die Top-Themen der politischen und gesellschaftlichen Diskussion zwischen Rente im Alter und Innere Sicherheit geschafft: die Digitalisierung.

Die digitale Transformation ist für Unternehmen nicht nur eine große Herausforderung, sondern die zentrale Aufgabe der Gegenwart, die es neben dem Tagesgeschäft und allen anderen Aufgaben zusätzlich zu bewältigen gilt. Der Aufbau von Veränderungskompetenzen im Unternehmen ist dabei nur ein wichtiger Teil der Strategie, die dessen Überleben sichert. Mindestens genauso wichtig ist die Implementierung neuer Führungsmodelle.

Mit unseren Denkanstößen zum Thema »Führungsimpulse für die Digitalisierung« wollen wir Sie motivieren, die Herausforderungen mutig anzugehen und Digital Leadership ganz oben auf Ihre Agenda zu schreiben.

Im Zeitalter der Digitalisierung benötigen Unternehmen Führung mehr denn je. Aber die richtige Führung. Keinen Kolonialherrenstil oder das Abnicken von unten. Das ganze Rudel muss funktionieren und als kraftvolles, konzentriertes und vor allem koordiniertes Team agieren. Jeder Mitarbeiter muss die Strategie des Unternehmens kennen. Hat das Unternehmen keine, läuft es Gefahr, ein Teil der Strategie eines anderen zu werden.
Jeder Mitarbeiter muss sich seiner Rolle bewusst sein und Fehler machen dürfen, damit das Kollektiv sich entwickeln kann.

Wer am besten zu lernen lernt, wird die radikalen Veränderungen auch am besten meistern und nicht nur seine Überlebenswahrscheinlichkeiten steigern, sondern auch neue Chancen entdecken. Chancen für die Art und Weise, wie wir Informationen austauschen und kommunizieren (werden).
Dafür braucht es digitale Leitwölfe, die zur rechten Zeit die Zeichen des Wandels erkennen, daraus neue Geschäftsmodelle ableiten, Entscheidungen treffen und diese auch durchsetzen.

Unsere digitalen Impulse befassen sich unter anderem mit folgenden Themen:

  • Neue digitale Geschäftsmodelle
  • Data Economy
  • Positive Fehlerkultur
  • Customer Centricity
  • Schnelle Entscheidungen
  • Achtsamkeit gegenüber Trends
  • Digitaler Reifegrad von Unternehmen

Mit diesen Ansätzen übernehmen Sie die Rolle des digitalen Leitwolfs

Unternehmen sehen in der Digitalisierung die größte aller Herausforderungen. Ihrer Bewältigung wird eine beinahe doppelt so große Bedeutung beigemessen wie dem Schritthalten mit dem Wettbewerb.

Der Weg in die Digitalisierung führt über Veränderungen – haben Sie Mut dazu! Auch eine Reise von tausend Meilen beginnt mit dem ersten Schritt, aber eben jener erste Schritt setzt ein neues Denken in Bewegung, das den Charakter Ihres Unternehmens formt und seine Kanten schleift. Mittel- bis langfristig werden nur diejenigen Unternehmen überleben, die am ehesten in der Lage sind, Veränderungskompetenzen aufzubauen und sich dem Wandel anzupassen. Digitalisierung erfordert neue Führungsmodelle! Wir haben uns auf einige einfache und gut anwendbare Ansätze aus dem Atlas für Digital-Leadership konzentriert.

offene Tür

Produkte müssen im digitalen Kontext neu definiert werden

Nur wer seinen Blick auf die eigenen Produkte strategisch hinterfragt, wird zukunfts-und wettbewerbsfähig bleiben.

Entscheidend ist, dass Produkte die Wünsche und Bedürfnisse der Kunden erfüllen. Oftmals werden sie in Zukunft aber nur noch eine Türöffner-Funktion haben. Richtungsweisend sind die dahinter steckenden Daten, deren intelligente Verknüpfung und ihre Inwertsetzung. Neue Datenströme und Technologien entlang der Wertschöpfungskette sind das Fundament innovativer Produktionsmethoden und Produktideen.

Die intelligente Verknüpfung von Daten eröffnet neue digitale Geschäftsmodelle und wertschöpfende Services, wie Pay-per-use-Modelle und Ansätze der Shared Economy schon heute zeigen.

Data Economy gewinnt weiter an Bedeutung

Dass personenbezogene Daten längst zu einer Währung geworden sind, führen uns Firmen wie Google und Facebook täglich vor Augen.

Für die meisten Unternehmen hierzulande ist der richtige Umgang mit Daten eine Herkulesaufgabe und so bleiben derzeit viele irgendwo im Prozess der Datenerhebung, -aufbereitung und -analyse bis hin zu deren zielführender Vermarktung stecken.

Künstliche Intelligenz entwickelt sich immer stärker zu einem zentralen Wettbewerbsfaktor. Unternehmen dürfen jetzt keine Zeit mehr verlieren. Sie müssen Analyse-Kompetenzen aufbauen und kommen um den Einsatz professioneller und flexibler Tools nicht mehr herum.

Tipp: Auch durch Kooperationen und strategische Allianzen zwischen Unternehmen können bestehende Lücken geschlossen werden.

Analyse
Drei Glühbirnen. Zwei kaputt, einer funktioniert

Eine positive Fehlerkultur bringt Unternehmen nach vorne

Der größte Fehler, den Sie bei unternehmerischen Entscheidungen machen können, wäre der, gar keine Fehler zu riskieren!

Fehler sind Investitionen und sie zuzulassen sichert dem Unternehmen seine Fortentwicklung. Erst die Option zu scheitern, erlaubt es, ergebnisoffen neue Wege zu gehen.

Entwickeln Sie eine positive Fehlerkultur in Ihrem Unternehmen! Denken Sie an Start-ups, die häufig schon im sog. Betastadium ohne Perfektion in den Markt gehen und mithilfe ihrer Kunden im Zeitablauf immer besser werden. Im Vorfeld offen und fair kommunizierte Schwierigkeiten werden bei ihrem tatsächlichen Eintreten von Ihren Kunden besser angenommen, steigern deren Zufriedenheit und Ihre Glaubwürdigkeit als Unternehmen. Indem Sie Ihre Kunden auf mögliche Fehler vorbereiten, mildern Sie die Auswirkungen und erhalten Freiraum für wichtige Trial-& Error-Aktivitäten.

Die Unzufriedenheit des Kunden ist eine Chance – Ihre!

Aus Sicht der Kunden kann grundsätzlich alles immer noch ein bisschen besser, schneller, komfortabler oder leichter zu bedienen sein.

Auch wenn diese oft selbst nicht zu beschreiben vermögen, worin genau sich ihre Unzufriedenheit begründet – der Wunsch nach Neuem ist allgegenwärtig!

Machen Sie sich diesen Umstand zunutze und die Customer Centricity zur zentralen Aufgabe. Vereinfachen Sie das Leben Ihrer Kunden, wecken Sie Begehrlichkeiten. Unser Rezept zur Begeisterung Ihrer Kunden besteht aus 4 Zutaten: Besessenheit, Beharrlichkeit, Experimentierfreude und Fehlertoleranz. Für Unternehmen wird die Kunden-Besessenheit im positiven Sinne in den kommenden Jahren ein entscheidender Faktor bei der Generierung von Wettbewerbsvorteilen sein. Stimmen Sie jetzt Ihre internen Prozesse darauf ab und binden Sie Ihre Mitarbeiter mit ein.

Benutzer und 4 Pfeile, die auf ihn zeigen
Offroad

Wer die ausgetretenen Pfade nicht verlässt, muss mit den Wölfen heulen!

Gute Ideen und bedarfsgerechte Wertangebote im Sinne der Customer Centricity sind kein Zufall, Ihr Unternehmenserfolg ist planbar – wirklich!

Kreativmethoden wie der Design-Thinking-Ansatz, den wir auch bei tripuls anwenden, helfen dabei, bessere Produkte, Dienstleistungen, Services und Innovationen zu entwickeln und ein zielführendes Nutzer-Erlebnis zu schaffen.

Auf diese Weise verstehen Sie den Kosmos Ihrer Kunden besser, erkennen neue Bedürfnisse, zukünftige Kundenerwartungen und bringen sich auch in die komfortable Lage, auf komplexe Problemlagen schneller reagieren zu können. Erst im Blickwinkel des Kunden erschließt sich Ihr Tun.

Indes man Wort um Worte wechselt, kann etwas Nützliches gescheh´n

„Was heute nicht geschieht, ist morgen nicht getan, und keinen Tag soll man verpassen. Das Mögliche soll der Entschluss beherzt sogleich beim Schopfe fassen“ – heißt es in einem Faust´schen Zitat.

Stillstand ist Rückschritt. Treffen Sie schnelle Entscheidungen, auch wenn Sie noch nicht über 100 % der Informationen verfügen! Wichtiger ist, das Ziel zu kennen, denn wenn ein Kapitän nicht weiß, welchen Hafen er ansteuern muss, ist kein Wind der richtige.

Haben Sie Mut zur Lücke! Auch Amazon-Chef Jeff Bezos rät dazu, die meisten Entscheidungen dann zu treffen, wenn man über etwa 70 % der Informationen verfügt. Wer auf 90 % warte, sei in den meisten Fällen vermutlich zu langsam und das sei kostspieliger als Fehlentscheidungen.

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Kristallkugel

Wer Trends umarmt, denkt in die Zukunft und gestaltet die Gegenwart

Kein Unternehmen der Welt sollte sich den Luxus leisten, seinen Blick von den großen Themen unserer Zeit abzuwenden.

Wer nicht hinschaut, verpasst möglicherweise entscheidende Trends und läuft Gefahr, den Anschluss zu verlieren. Trends können harmlos sein, aber auch disruptive Ausmaße annehmen. Die Digitalisierung hat längst in alle Branchen und Lebensbereiche tiefgreifend Einzug gehalten. Smartes Zuhause, sprachgesteuerte Assistenzsysteme, fahrerlose Autos – alles hat irgendwann einmal als Trend begonnen. Wer einen Trend zu erkennen glaubt, sollte sich stets fragen, welche Auswirkungen er für das eigene Unternehmen haben könnte. Entscheider mit Weitblick, die Trends lieben lernen und imstande sind, sie beherzt zu nutzen, werden größere Chancen haben, ihr Unternehmen sicher in die Zukunft zu führen.

Der digitale Reifegrad beziffert Ihre Überlebenschancen

Zur Bestimmung Ihres digitalen Reifegrades sollten Sie mindestens vier Faktoren wiederkehrend hinterfragen.

Wie steht´s um Ihre Kundendaten – haben Sie welche und wenn ja, sammeln Sie die richtigen? Steuern effiziente Prozesse Ihr Marketing? Sind Ihre Anforderungen an Kommunikation und Service in der Customer Journey noch kundengerecht? Und wie gut sind Ihre Analysefähigkeit und das Verständnis der Wirkungszusammenhänge wirklich?

Je nach Reifegrad der digitalen Transformation gehören Sie zu den Beginnern, Followern, Transformern oder den Digital Leadern. Überprüfen Sie den Status, denn nur Unternehmen, die über einen hohen digitalen Reifegrad verfügen, sind schneller in der Lage, auf Marktveränderungen, Kundenbedürfnisse oder schwankende Nachfragen zu reagieren und auch radikale Veränderungen zu überleben.

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