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Auch du wirst schneller alt, als du glaubst ...

06. Dezember 2019

tripuls unterzeichnet Charta zur Vereinbarkeit von Beruf & Pflege

Eine Initiative für unsere Zukunft im Alter

Wir wollen alle lange leben, aber alt werden möchte niemand. Da beides unweigerlich miteinander verbunden ist, sollten wir darauf vorbereitet sein. Mit seiner Unterschrift unter die bundesweit erste Charta zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege setzt tripuls ein sichtbares Zeichen für sein Engagement als verantwortungsvoller Arbeitgeber.

Als Unternehmen tragen wir nicht nur Verantwortung für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun. Jeder von uns und unseren Angehörigen begegnet früher oder später den unerbittlichen Weggefährten des Alterns. Mal zeigen sie sich in Gestalt von Angst oder Hilflosigkeit, mal von Krankheit, Einsamkeit oder Schmerzen.

Diesen Prozess des Loslassens können wir nicht verhindern.
Wir können aber einen Beitrag leisten, dass er von würdevoller Zuwendung und Betreuung durch Angehörige auch neben dem Beruf begleitet werden kann. Das Eintreten einer möglichen Pflegebedürftigkeit haben wir als allgemeines Lebensrisiko zwar akzeptiert, schieben jeglichen Gedanken daran aber gerne beiseite.

Dabei ist die Wahrscheinlichkeit vor dem Hintergrund steigender durchschnittlicher Lebenserwartung nicht gering, im Alter auf Hilfe angewiesen oder als Angehöriger mit dem Thema konfrontiert zu sein. Schon heute sind über 50 % der pflegenden Angehörigen berufstätig.

Mit der aktiven Teilnahme an der hessischen Pflege-Initiative ermutigen wir unsere Beschäftigten, sich frühzeitig mit dem Thema auseinanderzusetzen. Der Weg ins Alter ist nichts für Weichlinge, es ist ein Weg für die Mutigen. Das Altern und seine Weggefährten machen davor keinen Unterschied. So gesehen ist es nicht nur ein Akt der Nächstenliebe, sondern elementare Pflicht, dass wir beide unterstützen.

Beruf und Pflege von Angehörigen besser miteinander vereinbaren

Die Pflege-Charta ist eine hessische Initiative, die insbesondere kleinere und mittlere Unternehmen dafür sensibilisieren möchte, für ihre Beschäftigten Beruf und Pflege von Angehörigen besser vereinbar zu gestalten. Unterstützungsmaßnahmen und konkrete Angebote sollen dabei zu Lösungen führen, von denen am langen Ende beide Seiten profitieren.

Im Fokus stehen vor allem maßgeschneiderte Lösungen, die Beschäftigten die Wahrnehmung von Pflegeaufgaben für Angehörige ermöglichen sollen. Das reicht von der flexiblen Planung durch Reduzierung oder Verlagerung der Arbeitszeiten bis zu teilweise unbezahlter oder bezahlter Freistellung.

Andreas Ditze

»Wir haben in Hessen jedes Jahr 260.000 pflegebedürftige Menschen. 3/4 davon werden zu Hause gepflegt. Das ist eine Entwicklung, die uns jetzt beschäftigen muss. Bei tripuls unterstützen wir nachdrücklich die Entscheidung unserer Beschäftigten für häusliche Pflege und Familie.«

 

Andreas W. Ditze
Geschäftsführer

Worauf warten?

Der richtige Zeitpunkt zum Handeln ist jetzt!

Bevor der Ernstfall eintritt. Denn so lange wir es können und unsere Angehörigen in der Lage sind, ihre Angelegenheiten noch eigenständig zu entscheiden, sollten wir regeln, was geregelt werden kann.
Der amerikanische Schriftsteller Philip Roth sagte einmal in einem Interview, er glaube, es gäbe eine Art eingebaute biologische Schutzfunktion, die Menschen unterhalb eines bestimmten Alters davor bewahre, richtig zu begreifen, dass der Tod die ganze Zeit zuschlägt und alles überwältige. In diesem Bewusstsein sollten wir die Sache ernst nehmen. Kluge Menschen sorgen vor!

Die Notfall-Mappe:

Eine Vorsorge-Checkliste für den Ernstfall

Die hessische Initiative hat eine sog. Notfall-Mappe erarbeitet, von der jeder Beschäftigte profitieren kann. Checklisten helfen dabei, alle wichtigen persönlichen und medizinischen Daten, Vertrags- und Versicherungsinformationen sowie Vollmachten und Verfügungen eines Angehörigen gemeinsam zu dokumentieren und mit der
Notfall-Mappe an einem Ort zu bündeln.
Als aktives Mitgliedsunternehmen der Initiative »Beruf und Pflege vereinbaren« unterstützt tripuls alle Angestellten vertrauensvoll bei Fragen und konkreten Planungen.

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